Aktiv gegen Stuttgart 21Aktiv gegen Stuttgart 21

 

 

 

Bürgerinitiative Wippingen
gegen Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmitteln e.V.


Pfeilaktuelle Informationen, Artikel in den Blausteiner Nachrichten


20 Jahre BI Wippingen

Weitermachen!

Pfeil zum Nachlesen

Zum 20-jährigen Bestehen der BI Wippingen konnten wir am 23. April zusammen mit dem Wippinger „Lädle“ zahlreiche Gäste begrüßen und über unsere Geschichte sowie über aktuelle Themen der Gentechnik informieren.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Besuchern und Unterstützern bedanken und sehen dies auch als Aufforderung, weiterhin gegen Agro-Gentechnik und damit im Zusammenhang stehende Probleme zu informieren und aktiv zu sein - vor allem im Interesse einer gesunden Ernährung und der Bewahrung eines lebensfähigen Planeten.

Besonders bedanken möchten wir uns auch beim „Lädle“-Team für die immer konstruktive Zusammenarbeit.

Pfeil Artikel in der Südwestpresse



In unserer kleinen Pfeil Leihbibliothek im Wippinger „Lädle“ können Sie während der Öffnungszeiten kostenlos Bücher und Videos zum Thema Gentechnik ausleihen und sich umfassend informieren.






 

Agro-Gentechnik:
Gut für Agrarkonzerne – schlecht für Verbraucher, Bauern und Umwelt

Was ist Agro-Gentechnik?
Auch als „Grüne Gentechnik“ bezeichent: In das Erbgut von Nutzpflanzen werden künstlich fremde Erbanlagen eingeschleust, z.B. Bakterienarten oder Gene von Tieren.

Was verspricht die Agro-Gentechnik – und was hält sie?

  • Unempfindlichkeit gegen Spritzmittel: Unkraut kann durch Spritzen von Gift beseitigt werden, ohne dass der Mais oder der Raps darunter leidet.
    Anfangs zeigen sich gute Erfolge, die Spritzmittelresistenz geht aber bald auch auf die Unkräuter über, und es es muss immer mehr und immer häufiger gespritzt werden.
  • Widerstandsfähigkeit gegenüber Schadinsekten: Die genveränderten Pflanzen produzieren ein Insektengift.
    Ebenfalls zunächst guter Erfolg, dann aber zunehmend Ausbildung von Resistenzen, die zusätzliches Spritzen erfordern.
  • Neue Eigenschaften: Die Frucht enthält neue Vitamine oder mehr Stärke oder andere Öle
    Beispiel Reis, der Vitamin A produziert: Vitamin A Mangel lässt sich viel billiger durch Essen von Gemüse vermeiden.
  • Beseitigung des Hungers in der Welt: Die genveränderten Pflanzen sollen Trockenheit, Salzwasser, Hitze oder Kälte aushalten und mehr Ertrag bringen.
    Der Durchbruch für solche Züchtungen bleibt aus. Was im Labor zu funktionieren scheint, verhält sich im Freiland ganz anders. Hunger kann so nicht beseitigt werden. Vielmehr streben die Konzerne die weltweite Kontrolle über den Saatgutmarkt an.

Wer profitiert von der Agro-Gentechnik?

Gewinner sind die Konzerne der Agrarchemie: Die Verfahren für die Massenherstellung von genverändertem Saatgut werden von einigen wenigen großen Konzernen beherrscht (z.B. Monsanto, Bayer, BASF), deren Aktionäre vor allem eines erwarten: Gewinne.

Verlierer gibt es viele:

  • Konventionelle Landwirte geraten in immer größere Abhängigkeit von einigen wenigen Konzernen, die ihnen Saatgut, Dünger und Spritzmittel nur noch im Paket verkaufen wollen und den Nachbau von Saatgut auch für den eigenen Bedarf verbieten, so dass es jedes Jahr wieder nachgekauft werden muss. Die Entwicklung zeigt, dass die Landwirte dadurch in die totale Abhängigkeit der Machenschaften der Konzerne geraten.
  • Biolandwirte und Imker können ihre Produkte nicht mehr absetzen, weil die Kulturen durch Pollenflug von benachbarten Genfeldern verunreinigt werden.
  • Verbraucher werden zu Versuchskaninchen, an denen die Folgen langjähriger Ernährung mit genveränderten Nahrungsmitteln getestet werden – mit ungewissem Ausgang.
  • Natur und Umwelt werden verändert und belastet. Das manipulierte Erbgut kreuzt in Wildpflanzen aus und kann nicht mehr zurückgeholt werden; niemand weiß, wie sich das auf die Tierwelt auswirkt. Es entstehen widerstandsfähigere Ackerunkräuter, so dass mehr Gift gespritzt werden muss. Die wirtschaftlichen Zwänge der Grünen Gentechnik führen zu großflächigen Monokulturen und damit Verödung der Landschaft, der Verlust der Arten- und Sortenvielfalt wird bewusst in Kauf genommen.

Was können Sie als Verbraucher tun?

  • Achten Sie beim Einkauf auf gentechnikfreie und gentechnikfrei produzierte Lebensmittel. Seit kurzem gibt es auch das Label „gentechnikfrei produziert“.
  • Bevorzugen Sie „Bio“-Ware; hier können Sie sicher sein, dass gentechnikfrei produziert wurde.

 

Spendenkonto:
IBAN: DE77 6309 1200 0016 7000 07
BIC: GENODES1BLA

Spendenbescheinigungen
werden auf Wunsch gerne
ausgestellt