>>Blausteiner Nachrichten Nr. 44<<
5.11.2010

Der Genmais und das große Rindersterben


Gottfried Glöckner ist einer der ersten „Gentechnik-Bauern“ Deutschlands. Schon vor zehn Jahren begann er, gentechnisch veränderte Pflanzen zu genehmigten Versuchszwecken anzubauen. Ab 1998 baute er nicht nur Genmais in großen Mengen an, sondern verfütterte ihn auch an seine Rinder. Zu Beginn des Jahres 2001 traten mehr und mehr Probleme auf, die er bisher nicht erlebt hatte: Kühe bekamen klebrig-weißen Durchfall, hatten Blut in der Milch und im Harn, brachten missgebildete Kälber zur Welt und schließlich starben die ersten fünf Tiere.

Schreckliche Bilder

Glöckner hat für seinen Glauben an die Gentechnik teuer bezahlt: Aufgrund von Todesfällen, Missbildungen, Milchleistungsverlusten oder Leber- und Nierenschädigungen verlor er, von einem Anfangsviehbestand von 70 Tieren ausgehend, insgesamt 135 Kühe. Nach einem vier Jahre dauerndem Kampf, bei dem „ich mich jeden Tag beim Aufstehen fragte, welche neuen, unvorhersehbaren und unglaublichen Dinge heute wieder passieren werden“, musste er sich geschlagen geben. Der Stall steht nun leer - und das Erlebte kommt ihm vor wie ein Alptraum.

Wir laden Sie herzlich ein zur Veranstaltung mit Gottfried Glöckner am Donnerstag, 18.11.2010, um 20 Uhr in der AB-Raststätte Seligweiler. Eine Veranstaltung von BDM, AbL, Bündnis für eine getechnikfreie Region
(um) Ulm.

Der Eintritt ist frei.
Download „Der Genmais und das große Rindersterben”




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