>>Blausteiner Nachrichten Nr. 2 <<
10.1.2014

Wir haben es satt!

Demonstration am 18.1.2014 in Berlin

VerbraucherInnen, BäuerInnen, Tiere und Umwelt leiden weltweit unter der agrarindustriellen Massenproduktion. Z.B. bedrohen Antibiotika-Resistenzen aus der Tiermast unsere Gesundheit, während gleichzeitig allein in Deutschland neue Mastplätze für 40 Mio Hühner und 2,5 Mio Schweine geplant werden. Z.B. verhandelt die EU-Kommission hinter geschlossenen Türen, jedoch unter massiver Einflussnahme der großen Agrar-Industriekonzerne, über ein Freihandelsabkommen mit den USA, welches nicht nur Chlorhühnchen und Hormonfleisch, sondern auch der Agro-Gentechnik Tür und Tor zu öffnen droht. Z.B. ist eine Überarbeitung der Regulierung des Saatguts für Europa im Gange, welche einen großen Teil der noch verfügbaren und für die Zukunft immens bedeutsamen genetische Vielfalt bedroht, wobei schon jetzt drei multinationale Konzerne weltweit über 50 % des Saatguthandels kontrollieren.

Auf der anderen Seite finden Initiativen für ökologisch, sozialverträglich und regional erzeugte Lebensmittel immer mehr Anhänger.

Daher wird am 18. Januar 2014 nun schon zum 4. Mal die Demonstration „Wir haben Agrarindustrie satt“ in Berlin stattfinden. Dahinter stehen mehr als 60 Organisationen und Verbände. Tausende Menschen aus ganz Deutschland werden wieder für eine ökologischere und bäuerliche Landwirtschaft auf die Straße gehen.

Auch aus dem Ulmer Raum reisen Teilnehmer an. Es gibt noch Mitfahrgelegenheiten oder Busplätze, zu erfragen beim BUND-Ulm, Tel. 0731-66695.

Weitere Infos unter
Pfeil www.wir-haben-es-satt.de


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