>> Blausteiner Nachrichten Nr. 15 <<
10.4.2015

„Gift im Boden – Gift im Essen – Gift im Menschen“


80 bis 90 Prozent des Tierfutters, das in Nordeuropa in den Trögen der Nutztiere landet, ist importiert: gentechnisch verändertes Korn aus Nord- und Südamerika. Die Genveränderung besteht aus einer künstlich geschaffenen Resistenz gegen das Totalherbizid Glyphosat, bekannt unter dem Namen Roundup. Konsequenz: Das Getreide ist vollgesogen mit dem Pestizid. Mysteriöses Tiersterben in den Ställen, Fruchtbarkeitsprobleme, Fehlgeburten, missgebildeten Kälber und Ferkel – häufig wurden bei den betroffenen Tieren hohe Mengen an Glyphosat in Blut und Urin festgestellt. Die empfehlenswerte Dokumentation „Tote Tiere - kranke Menschen“ auf ARTE ist diesen Zusammenhängen nachgegangen (Wiederholung Freitag 10.4. 10 Uhr oder Download in der Arte-Mediathek Pfeil http://www.arte.tv/guide/de/050772-000/tote-tiere-kranke-menschen).

Weiterhin wurde vor wenigen Tagen bekannt, dass die Krebsforschungseinrichtung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Glyphosat, die Nummer eins unter den Herbiziden weltweit, für „wahrscheinlich krebserzeugend für Menschen“ hält. Das teilte die International Agency for Research on Cancer (IARC) mit. Laut IARC stuften die Krebsfoscher Glyphosat, das auch in der konventionellen Landwirtschaft in Deutschland, in Privatgärten und Grünanlagen eingesetzt wird, in die zweithöchste Gefahrengruppe 2A („probably carcinogenic to humans“) ein.

Quellen:
Pfeil WHO: Glyphosat erzeugt „wahrscheinlich“ Krebs
Pfeil Krebs: Debatte um Glyphosat

ttipPfeil Am Samstag 18. April 15 Uhr in Ulm Demonstration gegen TTIP verbunden mit einem Traktoren-Korso rund um die Innenstadt zum Thema „Wer TTIP sät, wird Gentechnik ernten“.


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