>> Blausteiner Nachrichten Nr. 10 <<
10.3.2017

Bald schwärmen sie wieder – unsere Bienenvölker - und vergiften sich!

Das allgemeine Bienensterben hat auch in Europa dramatisch zugenommen. Es gibt vermutlich mehrere Ursachen, wie z.B. die eingeschleppte Varroa-Milbe. Über weitere Ursachen wird gestritten.

Eine sichere Ursache waren bisher auch Pestizide wie Neo-Nikotinoide, angewandt beim Mais-, Raps-, Sonnenblumenanbau z.B., von der EU-Kommission kürzlich für zwei Jahre untersagt, aber was dann? Diese Gifte rauben unseren Bienen beim Sammeln den Orientierungssinn. Sie finden nicht zum Stock zurück und verenden.

Bis zu 80 % unseres Obstes, unseres Gemüses werden von Honigbienen bestäubt. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Ein weiterer Hinweis:

Mit den ersten Frühlingssonnenstrahlen greifen viele Landwirte und Hobbygärtner wieder zu bequemen Unkrautvertilgern wie Roundup, (welches ja Glyphosat enthält) und zu anderen giftigen Pestiziden. Diese für alle Organismen giftigen Substanzen (oft von den Herstellern verharmlost) könnte man vermeiden, indem man mehr pflügt oder im Garten umgräbt, den Boden mehr mechanisch bearbeitet. Wenn der Landwirt/Hobbygärtner wenigstens nur Mindestmengen anwendet, ist schon vieles gewonnen!

Nicht alle Mengen, welche der Staat zuläßt, sind auch legitim oder gar unbedenklich. Auch auf diesem Gebiet sei der Einzelne an die große Eigenverantwortung erinnert.

Übrigens: Glyphosat schädigt auch unser nützliches „Bodenpersonal“, die unverzichtbaren Regenwürmer, eine Schlüsselspezies für die Bodengesundheit. Es ist auch erwiesen, dass Glyphosat bei Tier u. Mensch i.d.R. Enzyme blockiert. Damit läuft z.B. der Stoffwechsel aus dem Ruder (Störung der Entgiftungsfunktion des CYP-Leberenzyms oder die Störung der Sexualhormone).

Gehen wir also besonders vorsichtig um mit den Pestiziden, die allenthalben in den Verkaufregalen stehen, als wären sie für Jedermann unbedenklich anzuwenden.


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