>> Blausteiner Nachrichten Nr. 38 <<
22.9.2017

Keine Mehrheit der EU-Mitgliedstaaten für ein Verbot von „Gentechnik-Giftsoja“

Am 15. September wurde in der Abstimmung der EU-Mitgliedstaaten keine ausreichende Mehrheit gegen die Zulassung von Sojabohnen zweier großer Agrarkonzerne erreicht. Das Neue an diesen Sojabohnen ist, dass sie gegen einen Cocktail von drei gesundheitsgefährdenden Herbiziden resistent gemacht wurden. Die Ernte enthält Rückstände dieser Herbizide. Die Konzerne wollen die Sojabohnen importieren und als Futter-und Lebensmittel weiterverarbeiten. Es wurde nicht ausreichend untersucht, welche gesundheitliche Risiken mit dem Verzehr verbunden sind.

Die EU schreibt in der Verordnung 1829/2003 vor, dass gentechnisch veränderte Pflanzen nur dann für den Import zugelassen werden dürfen, wenn sie insgesamt als sicher bewertet worden sind. Wenn diese Pflanzen mit einer Kombination möglicherweise gesundheitsgefährdender Rückstände belastet sind, weil sie per Gentechnik gegen Herbizide resistent gemacht wurden, muss dies vor einer Zulassung untersucht werden.

Die EU-Kommission wird in den nächsten Wochen über die Zulassung entscheiden.

Quellen:

Pfeil https://www.testbiotech.org/node/2069

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