>> Blausteiner Nachrichten Nr. 45 <<
10.11.2017

„Gentechnik und Klima“


In diesen Tagen findet in Bonn die UN-Klimakonferenz statt. Dabei stellt sich auch die Frage, welche Rolle der Agrogentechnik im Zusammenhang mit der Klimakatastrophe zukommt.

  1. Beim Versuch, Pflanzen gegen den Klimawandel zu wappnen, versagt die Gentechnik bisher. Eigenschaften wie Hitzetoleranz und geringer Wasserbedarf sind an mehreren Stellen im Erbgut festgehalten. Sie lassen sich nicht so einfach übertragen. Vergleichsweise einfach ist es, Pflanzen unempfindlich zu machen gegen Gifte, gegen ein Herbizid etwa ist auf einem einzelnen Gen festgeschrieben. Nur durch traditionelle Züchtung können unsere Nutzpflanzen den veränderten Umweltbedingungen angepasst werden.

  2. Der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen geht einher mit der großflächigen Vernichtung von Regenwäldern und anderen ökologisch intakten Strukturen, die zur Bindung von CO2 beitragen. Weiterhin wird in diesen Kulturen durch den vermehrten Herbizid- und Düngemitteleinsatz das Boden- und Insektenleben stark angegriffen. Dagegen könnte ein gezielter Humusaufbau mit entsprechenden landwirtschaftlichen Methoden dazu beitragen, große Mengen an CO2 zu binden.

 


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