>> Blausteiner Nachrichten Nr. 28 <<
13.7.2018

„Weltacker 2000 m²“

Weltacker 2000 m² ist ein Projekt der Zukunftstiftung Landwirtschaft (Stiftung zur Förderung der ökologisch und sozial nachhaltigen Landbewirtschaftung).

Der Grundgedanke des Weltackerprojekts: Wir sind weltweit 7,5 Mrd. Menschen bei einer vorhandenen globalen Ackerfläche von 1,5 Mrd. Hektar. Das heißt es stehen jedem Menschen 2000 m² Ackerfläche zur Verfügung. Kann der Anbau auf dieser Fläche ausreichen einen Menschen ein Jahr lang zu ernähren und ihn mit Rohstoffe für Kleidung zu versorgen?

In Berlin wurde diese Idee praktisch realisiert und auf 2000 m² ein Weltacker angelegt. Auf dem Weltacker werden im gleichen Maßstab die Ackerpflanzen angebaut, wie sie auf der globalen Ackerfläche wachsen. „Die ganze Welt auf einem Acker“.

Auf knapp 60% wachsen Weizen, Mais, Soja und Reis. Auch bei Erdfrüchten, Getreide und Ölpflanzen dominieren nur wenige Kulturen. In kleinen Parzellen des Ackers wachsen viele verschiedene Arten. Vom Reis abgesehen dienen die großen Monokulturen nur zum kleineren Teil als Lebensmittel. Der Großteil wird als Tierfutter und Rohstoff für Energie oder Sprit verbraucht.

Das Ziel ist es, sinnlich erfahrbar zu machen, dass es einen Zusammenhang gibt zwischen planetaren Grenzen und der eigenen Ernährung.

Viele Projekte machen die Zusammenhänge der globalen Landwirtschaft erlebbar. Zum Beispiel das Flächenbüffet, dort werden die Zutaten für verschiedene Gerichte auf Beeten angebaut. Ein Schnitzel mit Pommes beansprucht eine größere Anbaufläche als Spagetti mit Tomatensoße.
Das Projekt zeigt, 2000 m² können einen Menschen ernähren. Den Europäern genügen 2000 m² Fläche nicht. Sie beanspruchen zusätzlich 700 m² aus anderen Ländern, vor allem aus Nord-und Südamerika, aber auch aus Asien.

Quelle: Pfeilhttps://www.2000m2.eu/de/category/blog-de/berlin-de


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